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Eßstörungen (Anorexia, Bulimie, Binge-Eating, Adipositas etc.) überwinden mit Hypnose

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Eßstörungen (Anorexia, Bulimie, Binge-Eating, Adipositas etc.) überwinden mit Hypnose

 

Eßstörungen gibt es in einer großen Vielzahl. Die Ursachen sind unterschiedlich und spielen für den Gesamterfolg nur eine begleitende Rolle. Viel wichtiger ist es, die Zukunft so zu gestalten, dass die Eßstörung verschwindet und das Verhalten insgesamt oder nur im Bezug auf das Essen und Trinken sich verändert.

Eßstörungen sind in der Regel psychisch komplexer und die Unterstützung wird eher in Form einer Hypnosetherapie – der Hypnospathie – stattfinden.

Folgende häufiger auftretenden Eßstörungen können mit der Hypnospathie therapiert werden:

Eßsucht

Eßsüchtige essen zwanghaft und denken dauernd an „Essen“ und an die Folgen für ihren Körper. Sie essen entweder zu viel oder sie versuchen, ihr Gewicht Maßnahmen zu den Themen

  • Essen
  • Diäten
  • Fasten
  • Bewegung

 

in den Griff zu bekommen.

Eßsucht führt häufig zu Übergewicht oder Fettleibigkeit (Adipositas), mit den zugehörigen gesundheitlichen und sozialen Problemen. Übergewichtige fühlen sich oft als Versager und Außenseiter. Fehlernährung führt dabei zu zusätzlichen Problemen.

 

Magersucht (Anorexia nervosa)

Magersucht (Anorexia nervosa) ist durch einen absichtlich und selbst herbeigeführten Gewichtsverlust gekennzeichnet. Durch Hungern und Kalorienzählen wird versucht, dem Körper möglichst wenig Nahrung zuzuführen, durch körperliche Aktivitäten soll der Energieverbrauch gesteigert werden. Die betroffene Person  haben durch eine sogenannte Körperschemastörung kein reales Bild von ihrem Körper und hungern sich ohne Unterstützung tatsächlich zu Tode.

Folgen der Magersucht sind Unterernährung, Muskelschwund und Mangelernährung. Langzeitfolgen sind beispielsweise Osteoporose und Unfruchtbarkeit. 5 bis 15 % der Betroffenen sterben meist nicht durch Verhungern, sondern durch Infektionen des geschwächten Körpers oder durch Suizid.

Diese ernst zu nehmende Erkrankung wird jedoch von den betroffenen als völlig normal eingestuft. Eine Behandlungsbereitschaft gibt es eher nicht. Die Therapie ist dadurch eher kompliziert.

Anorexia-Klienten rauchen häufiger und haben trotz Hypnose große Probleme damit aufzuhören. Da der Nachteil des Nichtrauchers ja wäre, dicker zu werden – also eigentlich normaler – ggf. überwiegt.

 

Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa)

Bei der Ess-Brech-Sucht sind die Betroffenen meist normalgewichtig, haben aber große Angst vor der Gewichtszunahme, dem „Dickerwerden“; man kann das als „Gewichtsphobie“ umschreiben. Sie ergreifen deshalb ungesunde Maßnahmen wie Erbrechen, exzessiven Sport, Abführmittelgebrauch, Fasten oder Einläufe. Dadurch kommt der Körper in einen Mangelzustand und es kommt zu so genannten Ess-Attacken, wobei große Mengen Nahrung auf einmal verzehrt werden. Neben diesen Heißhunger-bedingten Fressattacken kommt es noch zu stressbedingten Fressattacken.

 

Binge Eating

Essattacken treten im Zusammenhang mit suchtartigen Heißhungergefühlen auf, wobei der Suchtcharakter der Essstörung umstritten ist. Von Binge Eating wird gesprochen, wenn während mindestens sechs Monaten an zumindest zwei Tagen pro Woche ein Anfall von Heißhunger auftritt, bei dem in kürzester Zeit ungewöhnlich große Mengen an Nahrungsmitteln aufgenommen werden. Der Betroffene verliert die Kontrolle über die Nahrungsaufnahme.

Außerdem müssen mindestens drei der folgenden sechs Bedingungen zutreffen:

  • essen, ohne hungrig zu sein
  • besonders schnelles Essen
  • essen, bis ein unangenehmes Gefühl einsetzt
  • allein essen, um Gefühle von Schuld und Scham zu vermeiden
  • die Ess-Anfälle werden als belastend empfunden
  • nach dem Ess-Anfall treten Gefühle von Ekel, Scham oder Depressionen auf

Obwohl die Essattacken jeweils nur kurz dauern, kann BED (Binge Eating Disorder) zu Adipositas führen. Von der Bulimie unterscheidet sich BED durch die ausbleibenden Maßnahmen, eine Gewichtszunahme durch Erbrechen, Sport oder Fasten zu verhindern.

 

Orthorexia nervosa

Orthorexia nervosa bedeutet krankhaftes Gesund-Essen. Betroffene verbringen mehrere Stunden täglich damit, zwanghaft Vitamingehalt und Nährwerte zu berechnen und Lebensmittel auszuwählen, wobei sich die Auswahl der „erlaubten“ Lebensmittel immer mehr verringert. Folgen sind Unterernährung, Mangelernährung und soziale Isolation. Die Betroffenen zeigen teilweise Angst vor Lebensmitteln, die sie für ungesund halten. Die Orthorexie zeigt durch den Missionierungsdrang und die kognitiv nicht zugängliche Symptomatik auch Merkmale einer Wahn- oder Zwangsstörung.

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